FAQs (Häufig gestellte Fragen)

1. Kann das Programm Denkanstöße! von allen Schulen genutzt werden?
1. Kann das Programm Denkanstöße! von allen Schulen genutzt werden?

Denkanstöße! wurde für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen entwickelt und kann von allen Schulen genutzt werden.
Das im Rahmen des Programms verwendete Erhebungsinstrument IEGL trägt (seit 2013) den unterschiedlichen Bedingungen an allgemeinbildenden, beruflichen und Förderschulen Rechnung. Falls es sich um eine Schule mit mehreren eigenständig geleiteten (Standort-)Schulen handelt, können jeweils gesonderte Ergebnisse ausgewiesen werden. Es ist darüber hinaus möglich, neben den Lehrpersonen auch andere an der Schule beschäftigte Berufsgruppen in die Befragung einzubeziehen, z. B. Erzieher/innen, Sozialarbeiter/innen, Verwaltungspersonal, Dienstleistende. Die Ergebnisse der Berufsgruppen werden in der Auswertung voneinander getrennt dargestellt.

2. Sollte für den Fall, dass sich eine Schule (mehrheitlich) für die Nutzung von IEGL entscheidet, die Teilnahme an der Befragung verpflichtend sein und dann auch entsprechend kontrolliert werden?
2. Sollte für den Fall, dass sich eine Schule (mehrheitlich) für die Nutzung von IEGL entscheidet, die Teilnahme an der Befragung verpflichtend sein und dann auch entsprechend kontrolliert werden?

Nein, keinesfalls! Oberstes Prinzip ist die Freiwilligkeit der Teilnahme. Jede Lehrerin und jeder Lehrer muss selbst über ihre/seine Teilnahme entscheiden. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und den schulischen Verhältnissen unter Druck wird kaum zu gültigen Ergebnissen führen.

3. Ist es sinnvoll, die persönliche Bereitschaft zur Teilnahme an der Befragung vor der Bestellung von Zugangscodes zu erheben, um nicht für das gesamte Kollegium (alle Beschäftigten) Zugangscodes bestellen zu müssen?
3. Ist es sinnvoll, die persönliche Bereitschaft zur Teilnahme an der Befragung vor der Bestellung von Zugangscodes zu erheben, um nicht für das gesamte Kollegium (alle Beschäftigten) Zugangscodes bestellen zu müssen?

Nein, das ist nicht sinnvoll. Eine solche Voraberhebung führt innerhalb eines Kollegiums zu einer Differenzierung zwischen "Teilnehmenden" und "Nicht-Teilnehmenden" und unterstützt damit nicht die Zielsetzungen des Programms Denkanstöße!. Es hat sich weiterhin gezeigt, dass der Wunsch nach Teilnahme auch später noch entsteht. Von COPING werden deshalb grundsätzlich Zugangscodes für alle Lehrerinnen und Lehrer (bzw. Beschäftigten) einer Schule zur Verfügung gestellt. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlicher Teilnahme, über die der Ergebnisbericht Auskunft gibt.

4. Warum wird die Einbeziehung eines Moderators/einer Moderatorin empfohlen?
4. Warum wird die Einbeziehung eines Moderators/einer Moderatorin empfohlen?

Dies hat zumindest zwei wesentliche Gründe. Erstens sind die Moderatorinnen und Moderatoren in der Handhabung des anspruchsvollen diagnostischen Instruments IEGL ausgebildet, so dass sie über das erforderliche theoretische Hintergrundwissen und Interpretationserfahrungen verfügen. Zweitens bringen sie als Außenstehende und neutrale Personen eine unabhängige Sichtweise ein. Das befördert die konstruktive und sachliche Auseinandersetzung mit Problemen und damit die Lösungsfindung.

5. Kann auch auf die Einbeziehung eines Moderators/einer Moderatorin verzichtet werden?
5. Kann auch auf die Einbeziehung eines Moderators/einer Moderatorin verzichtet werden?

Ein genereller Verzicht auf die Unterstützung durch eine Moderation hat sich nach den bisherigen Erfahrungen als problematisch erwiesen. Zumindest die Besprechung der Ergebnisse mit der Schulleitung und im Kollegium zur Ableitung von Schlussfolgerungen sollte gemeinsam mit der Moderatorin/dem Moderator erfolgen, um den maximalen Nutzen aus den Ergebnissen ziehen zu können. Das gesamte Ausmaß der gewünschten Unterstützung sollte mit der Moderatorin/dem Moderator konkret vereinbart werden.

6. Über welchen Zeitraum sollte die Befragung mittels IEGL angesetzt werden?
6. Über welchen Zeitraum sollte die Befragung mittels IEGL angesetzt werden?

Es sollte ein Zeitraum von 2–3 Woche gewählt werden.

7. Kann der vereinbarte Befragungszeitraum verlängert werden?
7. Kann der vereinbarte Befragungszeitraum verlängert werden?

Ja, das ist problemlos möglich. Eine Verlängerung (mit einer Nachfrist von etwa 8-10 Tagen) empfiehlt sich insbesondere dann, wenn der angestrebte Umfang der Teilnahme eines Kollegiums noch nicht erreicht wurde.

8. Wie kann sich eine Schule über den aktuellen Stand der Teilnahme an der Befragung informieren?
8. Wie kann sich eine Schule über den aktuellen Stand der Teilnahme an der Befragung informieren?

Die Ansprech- und Kontaktperson der Schule hat die Möglichkeit, über das Internet eine Teilnahmestatistik einzusehen. Auf einzelne Lehrerinnen und Lehrer (bzw. Beschäftigte) kann dabei nicht geschlossen werden.

9. Wann sollte die Besprechung der Ergebnisse der Befragung mit der Schulleitung und im Kollegium vorgenommen werden?
9. Wann sollte die Besprechung der Ergebnisse der Befragung mit der Schulleitung und im Kollegium vorgenommen werden?

Unmittelbar nach Abschluss der Befragung erhalten die Schulleitung und die Moderatorin/der Moderator den Ergebnisbericht von COPING. Der zeitliche Abstand zur Besprechung der Ergebnisse innerhalb der Schulleitung und im Kollegium sollte kurz gehalten werden. Günstig wäre es, einen Zeitraum von 14 Tagen nicht wesentlich zu überschreiten

10. Können die Fragen und die persönlichen Ergebnisse auch später noch angesehen und wiederholt ausgedruckt werden?
10. Können die Fragen und die persönlichen Ergebnisse auch später noch angesehen und wiederholt ausgedruckt werden?

Ja, das ist unter Verwendung des Logins und des persönlichen Zugangscodes zeitlich unbegrenzt möglich. Login und Zugangscode sollten deshalb dauerhaft aufbewahrt werden. Wir empfehlen, die in IEGL vorgesehene E-Mail-Funktion zu nutzen, um die eigenen Zugangsdaten an das persönliche Postfach zu versenden. Die dabei verwendete E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert.

11. Was kostet die Nutzung von IEGL?
11. Was kostet die Nutzung von IEGL?

COPING stellt IEGL Schulen gegen eine geringe Gebühr zur Nutzung zur Verfügung, wobei die Abrechnung nur nach der tatsächlichen Inanspruchnahme erfolgt. Genaue Auskunft gibt die jeweils gültige Preisliste.

12. Was kostet die Inanspruchnahme einer externen Moderatorin bzw. eines Moderators?
12. Was kostet die Inanspruchnahme einer externen Moderatorin bzw. eines Moderators?

Die Moderatorinnen und Moderatoren üben diese Tätigkeit in vielen Fällen nebenberuflich aus oder arbeiten als Selbstständige. Deshalb obliegt ihnen die Festlegung der Preise für ihre Leistungen. In einigen deutschen Bundesländern leisten Schulpsychologinnen und -psychologen die Moderation für die Schulen kostenlos im Rahmen ihrer Tätigkeit in den staatlichen Schulämtern (z. B. in Thüringen und in Berlin).

13. Verfallen die nicht in Anspruch genommenen Zugangscodes nach dem Abschluss der Befragung?
13. Verfallen die nicht in Anspruch genommenen Zugangscodes nach dem Abschluss der Befragung?

Nein. Wer bis zur Schulauswertung nicht an der Befragung teilgenommen hat, kann den Fragebogen auch noch später beantworten. Allerdings gehen die verspäteten Einschätzungen für die Schulauswertung verloren, weil sie nicht in den Bericht einfließen.

14. Was kostet eine wiederholte Befragung mittels IEGL zur Evaluierung von Veränderungen und wer kann an ihr teilnehmen?
14. Was kostet eine wiederholte Befragung mittels IEGL zur Evaluierung von Veränderungen und wer kann an ihr teilnehmen?

Nach frühestens einem Jahr ist eine Zweitbefragung mittels IEGL möglich, ohne dass weitere Rücksprache mit COPING genommen werden muss. Der Ergebnisbericht wird auf Anfrage dann kostenlos per E-Mail zugesandt. An der wiederholten Befragung können alle Personen teilnehmen, die auch an der Erstbefragung mitgewirkt haben.

15. Besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Schulbehörden?
15. Besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Schulbehörden?

In einigen deutschen Bundesländern werden die Kosten für die Durchführung der Befragung mittels IEGL sowie für die Moderation (in einem bestimmten Ausmaß) im Rahmen von Gesundheitsförderungsprogrammen von den Schulbehörden übernommen (z. B. in Hessen).